Alessia Ameri, eine Volleyballspielerin der Serie A, erzählt uns, wie sie zum Volleyball kam und wie wichtig eine disziplinierte Ernährung für sie als Sportlerin war.
„Volleyball und ich haben uns quasi zufällig gefunden und uns Hals über Kopf verliebt.“
Volleyball kam eher zufällig in mein Leben, als ich noch sehr jung war. Da Sport bei uns zu Hause keine Tradition hatte, waren es wohl japanische Zeichentrickfilme, die meine Leidenschaft geweckt haben!
Ich habe meinen ersten Volleyball in der Grundschule in die Hand genommen. Ich erinnere mich noch, wie wir in Klassen eingeteilt wurden und ich schon von oben aufschlagen konnte, was den anderen Kindern ziemlich auf die Nerven ging. Die Lehrer mussten mich immer wieder ermahnen, damit die anderen auch aufschlagen konnten.
In der Mittelschule hatte ich dann mein erstes richtiges Spiel bei den Schulturnieren. Mit viel harter Arbeit und Entschlossenheit und indem ich anfing, auf eine gute Ernährung zu achten, spielte ich bald mein erstes richtiges Wettkampfspiel in der Serie C. Dorthin zu kommen, war ein Traum für mich, auch wenn wir kein besonders erfolgreiches Team waren. In der Serie C feierte ich meine ersten Siege, die mich für all meine Opfer belohnten.
Besonders emotional erinnere ich mich an ein Spiel gegen meinen ehemaligen Verein, der mich während der Transferperiode nicht für gut genug für die Serie B1 hielt, obwohl ich mit ihnen den Aufstieg aus der Serie B2 geschafft hatte.
Wie es der Zufall wollte, wurde ich von einem anderen Serie-B1-Team derselben Gruppe verpflichtet: Ich besiegte meinen Ex-Verein mit 3:2 vor meinen ehemaligen Fans, die mich lautstark unterstützten, weil sie mit den Entscheidungen des Vereins unzufrieden waren: Ein wunderbares Gefühl! Eine schöne Rache an denen, die versucht hatten, meine Träume zu zerstören.
Anschließend nahm ich an der italienischen Meisterschaft teil und schaffte es, nach einem Start bei null Punkten den zehnten Platz in der Abschlusstabelle zu erreichen! Ich tourte durch Italien!
Aber eines ist in jedem Spiel, egal gegen welches Team oder in welchem Turnier, immer gleich: die Aufregung, die ich jedes Mal spüre, wenn ich den Platz betrete. Eine Mischung aus Adrenalin und Nervosität, die sich meist legt, sobald ich den Ball werfe, und Konzentration und Kampfgeist Platz macht. Ich wirke von außen selbstsicher, bin aber in Wirklichkeit immer total aufgeregt.
Wenn ich Anfängern in diesem Sport einen Rat geben müsste, würde ich sagen: Es braucht viel Entschlossenheit, Opferbereitschaft und Durchhaltevermögen, gepaart mit dem Wissen um die richtige Ernährung.
Disziplin ist im Sport, besonders im Mannschaftssport, unerlässlich. Ohne sie ist es unmöglich, bestimmte Leistungsniveaus zu erreichen und eine lange Karriere zu haben. Sie sichert die stetigen und notwendigen Verbesserungen, die jeder talentierte Athlet in Zukunft durchmachen wird. Disziplin bedeutet auch Respekt, Opferbereitschaft und Teilen. In jungen Jahren ist man in dieser Hinsicht oft nachlässig, aber mit zunehmendem Alter erkennt man die Vorteile einer disziplinierten Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung ist essenziell für unsere Gesundheit. Als Sportler ist unser Körper unser wichtigstes Kapital, das es zu erhalten und optimal zu nutzen gilt. Ein gut funktionierender Körper ermöglicht Höchstleistungen und eine schnelle Regeneration. Es empfiehlt sich, gleich mit einer gesunden Ernährung zu beginnen, beispielsweise durch den regelmäßigen Verzehr von Nüssen, Hülsenfrüchten und Getreide. Nüsse gehören bei mir zum Alltag: drei Walnüsse und etwa zehn Mandeln täglich. Gelegentlich esse ich auch getrocknete Kichererbsen und Chiasamen im Joghurt. So muss ich die Menge an Wettkampftagen natürlich nicht erhöhen. Trotzdem habe ich immer eine kleine Portion in meiner Sporttasche dabei, falls ich mal einen Energieabfall habe. Da ich kein Fleisch esse, kompensiere ich das mit Hülsenfrüchten und Getreide. Kichererbsen, Bohnen, Linsen – mit oder ohne Nudeln. Dazu Reis, Dinkel und Gerste. Ich liebe außerdem Müsli, egal ob abends oder, noch besser, zum Frühstück. Ich bin in letzter Zeit total auf Haferflocken abgefahren.
Diesen Sommer macht ihr es wie ich: Geht euren Beachvolleyball-Matches mit meinem super Rezept entgegen: einem Farro-Salat mit Kirschtomaten, Mais, grünen Oliven und Thunfisch. Ein absoluter Hit!