Die italienische Küche ist berühmt für ihre köstlichen Desserts, und besonders in der Weihnachtszeit bietet die Tradition unzählige Süßspeisen, die man mit Freunden und Familie teilen kann. Darunter sind Pralinierte Mandelnein absolutes Muss zu Weihnachten.Lasst uns gemeinsam herausfinden, warum sie auch „Schwiegermutterschläfer“ genannt werden.
Wer erinnert sich nicht an den Duft von Vergnügungsparks, Dorffesten oder Weihnachtsmärkten? Dieser süße Duft, der durch die Luft zieht und unsere Sinne betört, stammt genau von Erdnüssen und pralinierten Mandeln.
Pralinierte Mandeln stammen ursprünglich aus den Dörfern Norditaliens, sind aber mittlerweile im ganzen Land verbreitet. Sie sind ein klassisches Dessert auf Jahrmärkten und in der Weihnachtszeit: Es handelt sich um in Zucker gegarte Mandeln, die auch mit Zitrone und Zimt oder, für eine besonders leckere Variante, mit Schokolade verfeinert werden können.
Die Bezeichnungen für Pralinenmandeln sind in ganz Italien recht kurios: In Apulien heißen sie „mandorle terrete“, weil „attorrate“ im Altitalienischen „rösten“ bedeutet, in den Abruzzen „i sassi d'Abruzzo“, weil sie kleinen Kieselsteinen ähneln, und in Mittelitalien heißen sie „addormenta-suocere“.
Mandeln spielten schon immer eine wichtige Rolle in der Volkskultur. Bereits im Mittelalter galten sie als Mittel gegen Kater und als Aphrodisiakum.
Unsere Vorfahren schenkten Mandeln zu Taufen und Kommunionen – sie sind quasi das ursprüngliche Konfetti –, um Kindern ein glückliches Leben zu wünschen.
Mandeln werden zur Zubereitung köstlicher Süßigkeiten verwendet. In Mittelitalien haben die „schlafenden Schwiegermütter“ ihren Ursprung: mit Zucker oder Schokolade überzogene Mandeln für Renaissance-Märkte und Spiele mit Rittern und Damen.
„Schlafende Schwiegermütter“ sind tatsächlich Teil der Konditoreitradition Umbriens und der Toskana. Während des Palio-Pferderennens sind die Stände mit Pralinenmandeln stets gut besucht, und es ist ein weit verbreiteter Brauch, sie der Schwiegermutter zu schenken.
Aber warum haben karamellisierte Mandeln einen so ungewöhnlichen Namen? Weil ältere Menschen, die aufgrund ihrer wenigen Zähne nicht in die Süßigkeit beißen können, den Zucker im Mund zergehen lassen. Dies hinderte Schwiegermütter daran, ihre langen Zungen zu benutzen: Um die Mandeln genießen zu können, mussten sie lange schweigen, was dazu führte, dass die Frauen einschliefen und so ihre Verlobten vor einer weiteren Verhörrunde bewahrten.
Auch heute noch sind in der Toskana „Schlafende Schwiegermütter“ das ideale Geschenk für die Schwiegermutter, die, um sie genießen zu können, wenig sprechen und schweigen muss, bis sie einschläft.
Wenn auch Sie ein Mittel suchen, um Ihre Schwiegermutter davon abzuhalten, sich in Ihre Angelegenheiten einzumischen, können Sie ihr ZIG Pralinenmandeln schenken.